Ausstellung KUNSTLOS Die 4.
 
  • Aufbau der Ausstellung
SUCHE.SINNE. – Überlegungen zum Thema der Vernissage

Ausgangspunkt für die Gestaltung des Abends war der Gedanke, dass es schwierig ist, einen Künstler und sein Wollen zu verstehen. Je abstrakter, umso mehr. Uns fehlt offenbar ein Sinn.

suche.sinne. meint die Schwierigkeiten in der Erfassung eines Kunstwerkes.
suche.sinne. könnte ein Befehl sein. Setze dich auseinander mit einem Werk und denke darüber nach.
suche.sinne. meint auch die Sinnsuche in allem was uns begegnet.
suche.sinne. meint die Suche mit allen Sinnen.

Wer voller Fragen vor einem gegenstandslosen Bild steht, vor einem sperrigen Text, vor einem Schmuck ohne edlem Metall: er darf getrost sein. Die Begegnung mit Kunst ist vorsprachlich. Das Reale eines Kunstwerkes ist mit Worten nicht zu erschließen. Unser Verstand und damit die Sprache ist im besten Falle Übersetzer dessen, was das Fühlen längst weiß.

Die Botschaft des Abends ist: Kunst kann nur erfühlt werden. Unser Körper ist das Sinnesorgan, unsere Leiblichkeit tritt in den Dialog mit der Kunst ein noch bevor unser Verstand darum weiß.

Peter Gungl


Konzept: Peter Gungl, Josef Neubauer
Bildende Kunst: Peter Gungl, Stefan Maitz, Anneliese Rauscher
Schmuck: Gertraud Maitz
Text: Peter Gungl
Akkordeon: Stefan Matl
Pantomime: Mc BEE
Moderation: Josef Neubauer
Technische Begleitung: Stefan Büchsenmeister, Albert Rauscher